Dienstag, 6. Dezember 2016

Aus Portabel noch Portabler machen...

Meine Ultraleicht-Loopkreuze haben sich auf dem DX-Camp im Holzerbachtal bei Solingen gut bewährt.
Leider sind die beiden blauen GFK-Stangen 1.5m lang und sind immer noch etwas sperrig für den Transport. Will man diese etwa in den Rucksack packen oder gar per Flugzeug transportieren, wird es kompliziert.
Weil ich zum kommenden DX-Camp nicht mehr mit dem Auto fahren werde, die Distanz von knapp 600km pro Weg ist nicht angenehm, nehme ich diesmal das Flugzeug.
So habe ich mir überlegt, wie soll ich zumindest eine Loop in meinem Koffer transportieren?
Die Lösung war schnell gefunden; Halbiere die beiden GFK-Stangen und nimm zur Fixierung eine Hülse aus Edelstahl. Bei der Montage steckt man einfach die beiden Hälften in eine Hülse, montiere die schwarze Rohrschelle drüber, anziehen, fertig!

Die demontierte Loop passt jetzt diagonal in den Koffer rein.

GFK-Stangen in voller Länge mit 1.5m
Halbierte Stangen nur noch 0.75m lang.

Hülsen aus Edelstahlrohr hergestellt







Donnerstag, 10. November 2016

Dienstag, 8. November 2016

Interessanter Zwischenhalt auf der Anreise zum DX-Camp in Solingen....

Vom 2. bis 6. November 2016 fand das DX-Camp im Holzerbachtal bei Solingen statt. Die fahrt dorthin gestaltete sich als recht Mühsam wegen der vielen Baustellen und dem extrem hohen Verkehrsaufkommen.
Da kam der Zwischenhalt in Weinheim gerade recht. Ich traf mich mit meinem Kollegen Günter Mandel, DL4ZAO zum Kaffee und ein bisschen Fachsimpeln. Günter ist in der Szene bekannt für seine Antennenprojekte und ist Mitglied des Funkamateurclubs DL0WH in Weinheim. Daraufhin gab es eine kleine Besichtigung der Klubstation DL0WH, das ganz in der Nähe war. Die Station ist super gelegen und bietet dadurch sehr ruhigen Funkempfang/Betrieb.





Wenn schon Besichtigung, dann richtig. Der Sender von Radio Liberty ist sozusagen "nebenan". Die Besichtigung der kolossalen Sendeantennen wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen. So fuhr ich mit Günter noch zur Sendeanlage die wenige Minuten entfernt war. Dieser Sender hat eine sehr interessante Vorgeschichte.

Die Sendestelle, die wir besuchten war der ehemalige vom CIA finanzierte Sender von Radio Liberty im Lampertheim. Im kalten Krieg wurden von dort "westliche Werte"  hinter den eisernen Vorhang gesendet. 




Etwa 10km Nordöstlich ist die Schwesterstation in Biblis. Von dort wurde als "Radio Free Europe" gesendet. Im Gegensatz zu Radio Liberty in Lampertheim hat Radio Free Europe als Zielgruppe nicht die Sowjetunion, sondern die abhängige Ostblockstaaten wie Jugoslavien, Bulgarien, Rumänien usw.
Heute wird die Station ganz öffentlich vom amerikanischen Kongress betrieben. Der Betreiber nennt sich IBB und ist die Dachorganisation der Auslandsrundfunkdienste der USA.
Nach dem kalten Krieg und dem Zerfall der Sowjetunion ließ die Bedeutung der Station zunehmen nach. Ab dann wurden von Lampertheim aus dann andere Zielgebiete wie naher Osten, Afghanistan und Persien versorgt. Über Lampertheim werden die Dienste von Radio LIberty, Radio Farda, Radio Free Asia, und Voice of America gesendet.
In beiden Staionen sind jeweil 10 Stk 100kW Sender, die von BBC/ABB gebauten Vorhangantennnen in Richtung Osten strahlen.


Hier noch ein paar weiterführende Links zur Sendestelle.


https://de.wikipedia.org/wiki/International_Broadcasting_Bureau
http://www.panoramio.com/photo/130114783



So, jetzt geht die Fahrt weiter in Richtung Solingen zum DX-Camp. Darüber wird in kürze ein Bericht mit vielen Bildern auf meiner Webseite www.fenu-radio.ch zu finden sein. Stay tuned!




Sonntag, 9. Oktober 2016

Stampfl Loopverstärker Red Fox → erste Versuche

Endlich hatte ich mal Zeit den Stampfl Loop Verstärker zu probieren.
Ich habe ihn in ein Hensel Gehäuse eingebaut und an der neuen Ultraleicht Loop ausprobiert.


Verglichen habe ich den Stampfl Verstärker mit der Loop12, die an der zweiten Ultraleicht Loop angeschlossen ist. Beide Verstärker haben identische Betriebsbedingungen.



Der erste Prototyp des Stampfl Verstärkers hatte zuviel Verstärkung und produzierte Intermodulationen. Der jetzige Red Fox-Verstärker hat jetzt weniger Verstärkung. Leider etwas zu wenig! Im direkten Vergleich mit der Loop 12, bringt der Stampfl Verstärker etwa 15db zu wenig Signal. Auf die eine Seite wohltuend weil weniger Rauschen da ist, auf die andere Seite ist diese Verstärkervariante für DX nicht geeignet. Wer nicht auf die schwächsten Signale geht, sondern Programmhörer ist, hätte Freude an diesem Verstärker. Er rauscht sehr wenig, was eine richtige Wohltat ist.

Die Fernspeiseweiche bedarf ebenfalls Nachbearbeitung. Ab 500KHz funktioniert sie gut. Unterhalb 500KHz erhöht sich das Rauschen deutlich. 

Man sieht, dass die Entwicklung eines Loopverstärkers alles andere als einfach ist. Es bedarf Geduld und Experimentierfreudigkeit.

Die nächste Variante ist schon in der Mache.

Hier ein paar Empfangs-eindrücke.
Die ersten 5 Sekunden ist die Loop12 zu hören, danach der Red Fox Stampfl Verstärker.




Die Pegelunterschiede bei stärkeren Signalen sind kaum zu hören.
Daher, wer nur Programmhörer ist, könnte sich mit dieser Red Fox- Version sicher anfreunden.
Kontakt zu Heinz Stampfl:
http://www.heinzstampfl.ch/kontakt/




Samstag, 8. Oktober 2016

NetSDR+ mit SDR Console V3 an der Fenu-CrossLoop/RLA4E

Hier habe ich den NetSDR+ mit der jetzt schon famosen Software SDR Console V3 in Betrieb.
Der NetSDR+ lässt keine Wünsche offen. Die SDR Console V3 ist noch in der Entwicklung und hinterlässt schon jetzt einen hervorragenden Eindruck.
Mit der Kreuzloop als Empfangsantenne ein exzellentes Trio.
Einziger Wermutstropfen: Für den Betrieb ist ein Leistungsfähiger Computer mit mindestens 8GB RAM nötig.



Freitag, 7. Oktober 2016

Neue Ultraleicht Loop

Mein Ziel ist es eigentlich, schwere und stabile Loops für die Ewigkeit zu bauen. Am besten alles aus Edelstahl oder Aluminium.
Geht man aber so wie ich ab und zu auf ein DX-Camp, wird es mühsam die grossen und schweren Loops mitzuschleppen. 
Anlässlich dem kommenden DX-Camp im Holzerbachbal bei Solingen, habe ich mir zwei neue Ultraleicht-Loops gebaut. Heisst aber nicht, das diese nicht stabil sind. 
Verwendet habe ich zwei 14mm GFK Röhren, 4x Hydraulikrohrschellen, ein Stück 18mm Edelstahlrohr und ein Stück eines alten Besenstiels. Die Antennenschlaufe besteht aus 3mm Edeldrahtseil mit Augterminalen. 

Die GFK Rohre sind je 150cm Lang und ergeben einen Looopumfang von ca. 430cm.
An den enden der GFK Rohre habe ich als Halter für das Drahtseil ein Stück Edelstahlrohr eingeklebt, das eine 6mm Einkerbung hat, damit das Drahtseil nicht rausrutscht.
Die schwarzen Hydraulikrohrschellen in der Mitte des Loopskreuzes sind mittels Edelstahlgrundplatten miteinander verschweisst und halten das Kreuz fest in Position. Die grünen Hydraulikrohrschellen sind für die Halterung der Drahtenden mit den Augterminals der Loop und für die Halterung des Verstärkergehäuses zuständig.
Das ganze System ist so ausgelegt, das man jeden Loopverstärker anbringen kann. Sei das HDLA, NTi, Loop12 oder Stampfl Verstärker.  Die Loop wird dann in eine Bodenhülse eingesteckt. Fertig. Universeller gehts wohl kaum.
Klar, es würde alles einfacher und vor allem billiger gehen. Das Hobby darf schliesslich auch etwas kosten. :-)










Dienstag, 4. Oktober 2016

Immer mehr HF-Störungen...

In den letzten Jahren haben die Störungen auf den Kurzwellenbändern stetig zugenommen. Wir haben immer mehr Schaltnetzteile und elektronische Geräte zuhause, die oft schlecht oder gar nicht entstört sind.
Was kann man dagegen machen??

Entweder man schmeisst den ganzen Elektronikschrott zum Fenster raus, oder man versucht die Störer ausfindig zu machen um sie zu eliminieren.
Doch das ist nur die halbe Miete. Oft kommen die Störungen nicht aus dem eigenem Hause, sondern vom Nachbarn. Hier fängt der Spass richtig an. Der Nachbar hat oft kein Verständnis für das komische Hobby und ist nicht hilfsbereit.

Viele Störungen werden über das Koaxialkabel aufgenommen und zur Antenne geführt. Hier können Mantelwellensperren (Bild) Abhilfe schaffen. Hauptsächlich E-Feld Antennen nehmen Störungen über das Koaxkabel auf.


Die meisten Aktivantennen werden mit einer Fernspeiseweiche geliefert. Diese Weiche ist allermeistens in einem Plastikgehäuse eingebaut. Leider schirmt Plastik nicht gegen HF-Einstrahlung ab. Weil diese Weichen oft unter dem Tisch im Kabel-Wirrwarr sind, kommt es dort zu unerwünschten Stör-Einstrahlungen die dann den Empfang versauen. Das war bei mir der Fall. So habe ich die Fernspeiseweiche, die in einem Plastikgehäuse verbaut war, in ein Aluminiumgehäuse eingebaut. 

Als Beispiel die Weiche der HDLA. Vor und nach.

Etwas, worauf zu wenig geachtet wird, ist das Koaxialkabel.
In unserem Empfangshobby wird allermeistens RG58 verwendet. RG58 ist in der Regel ausreichend gut, was Dämpfung und Abschirmung betrifft. Das war aber vor einigen Jahren!
Heutzutage ist RG58 nicht mehr ausreichend. Vor allem was die Abschirmung betrifft. Mit dem ganzen Elektronikwahn heutzutage, haben wir auch mehr Störstahlung. Diese Störungen müssen nicht mal knattern oder prasseln usw. sein. Es kann auch erhöhtes Rauschen sein! 
Mit dem Einsatz besserer Koaxkabel lässt sich einiges an störendem Rauschen eliminieren. 
So habe ich in der letzten Zeit damit begonnen, alle RG58 Kabel gegen das doppelt abgeschirmte H-155 Koaxialkabel auszutauschen.
Der Effekt ist deutlich hörbar. Wesentlich weniger Rauschen und teils auch weniger Störungen. Das schöne am H-155 Kabel, es hat auch weniger Dämpfung als das RG58.

Bald steht das DX-Camp im Holzerbachtal an. Hierfür habe ich mir extra ein paar Meter H-155 gekauft.
Dennis Walter von Bonito machte mir das beste Angebot für Original Belden H-155 Koaxkabel, fertig konfektioniert mit BNC Stecker von Telegärtner.


Fazit:
Wer diese simplen drei Sachen beachtet, wird sicher mehr Freude an seinem Hobby haben als auch schon. :-)

Mittwoch, 21. September 2016

Loopverstärker Red Fox von HB9KOC

Hinter dem Rufzeichen HB9KOC steckt Heinz Stampfl. Er ist bekannt wegen der Handgefertigten Morsetasten. Seit einiger zeit macht Heinz auch versuche mit Loopverstärkern. Jetzt sendete er mir den nächsten Prototyp zum testen.
Das System besteht aus einer Fernspeiseweiche und dem eigentlichen Loopverstärker.
Test demnächst.



Wer den Verstärker nachbauen will, hier die Schaltung.

Dienstag, 13. September 2016

Loopverstärker Loop12 Komplett Set

Heute aus Japan eingetroffen. Der finale Loopverstärker Loop12 eingebaut in ein Wasserdichtes Gehäuse mit Fernspeiseweiche. Tests und Vergleich bald auf meiner Webseite zu finden.







Montag, 12. September 2016

Mal ohne Radio...

So, wieder zurück vom Urlaub! Diesen verbrachte ich mal ganz ohne Radio. Und das war überhaupt kein Problem. :-) Hier ein paar Eindrücke von unserem Griechenland Urlaub.


Ebene von Kaiafa auf der Peloponnes, Griechenland

Nicht schwer zu erkennen. Eine griechische Landschildkröte kreuzt unser Weg.

Ich vor unserem Ausflugsboot(nicht meins...) auf der Insel Lefkas.

Baden in kristallklarem Wasser in Porto Katsiki (Lefkas)

Malediven?? Nein! Griechenland!

No comment...







Dienstag, 23. August 2016

Stand vom S9-C Rabbit SDR

Dale Yu BA4TB, schickte mir diese drei Bilder des Standes an der Tokyo Hamfair wo der S9-C gezeigt wird.
Hat der S9-C doch den Weg dorthin gefunden.



Freitag, 19. August 2016

Kommt bald! Der neue ICOM IC-R8600 Breitbandempfänger

Heute im Internet erstmals aufgetaucht.

Der Icom IC-R8600 ist auf der Ham Fair in Tokyo erstmals vorgestellt worden.
Mit großer Wahrscheinlichkeit ist anzunehmen, dass der R8600 in SDR-Technologie aufgebaut sein wird. Analog dem TRX IC-7300. 




Erstes Video 


Dienstag, 16. August 2016

BCL-Loop12 Final Version Versandbereit

Der neue Loopverstärker Loop12 ist nun als finale Version erschienen. Diesmal mit einer schicken roten Platine. Nebst ein paar Optimierungen gegenüber der Loop12 beta, sind noch zusätzlich Überspannungs-Gasableiter beim Loopeingang eingebaut worden. 
Bin gespannt wie das finale Teil sich schlägt.


Zu beziehen bei Susumu Hashimoto> Mailadresse: sj30sin_749r@ybb.ne.jp

Preise:
Verstärkerplatine Loop12 Final Version:
8640Yen = CHF 83.-
Kompletter Satz bestehend aus Loop12, Fernspeiseweiche und Wasserdichtem Gehäuse:
12960Yen = CHF 125.-

Versand: ca. CHF20.-

Technische Daten folgen demnächst.



























Montag, 15. August 2016

Audiovergleich der Loop12 beta mit der HDLA3

Endlich wieder mal ein Audiovergleich.

http://www.fenu-radio.ch/index11.htm#HDLA3_vs._BCL-Loop12_beta

Solche Vergleiche werden leider immer weniger, weil die Qualität der Geräte und Verstärker dermaßen hoch ist, das die Unterschiede kaum noch hörbar sind. 

Na dann viel Spass beim reinhören.

Samstag, 6. August 2016

Kreuzloop MK2 in Betrieb

So, endlich ist die Kreuzloop/RLA4E/2 auf dem Mast.

Und ich kann schon jetzt mit großer Freude berichten; Super SNR, Klasse!

Kurzbericht folgt noch.






Jetzt auf meinem Perseus Server zu hören.